Über mich

Mein Weg, der mich zu meiner Passion gebracht hat.


Ein prägender Moment

Als ich mit 14 Jahren in der achten Klasse ein Lied alleine auf der Bühne singen sollte, traf es mich wie ein Blitz.

Da war eine große Angst und gleichzeitig habe ich ganz tief gespürt, dass dieses Singen in meinem Leben eine grosse Dimension einnehmen wird.

Und so war es auch.

Diese Erfahrung wurde zum Anfang eines Weges, der bis heute anhält und sich immer weiter entfaltet.

Ich bin in diesem Moment einem sehr tiefen Thema in mir begegnet.Dem Thema, mich zu zeigen. Meine Stimme zu erheben. Mich hörbar zu machen.

- Deborah Betschart

Ein Weg nach innen

Es ging für mich nie in erster Linie darum, Sängerin zu werden oder eine äussere Perfektion zu erreichen, sondern immer um etwas Tieferes:

um die Freilegung meines inneren Kerns.

Immer dann, wenn ich versucht habe, mich an äusseren Formen zu orientieren oder mich in die klassische Gesangswelt einzufügen, habe ich sehr schnell gespürt:

Das ist nicht mein Weg.

Etwas in mir hat mich immer wieder zurückgeführt – zu diesem inneren Prozess.


Stimme als Weg

Heute würde ich sagen:

Das Singen ist für mich nicht das Ziel an sich.

Es ist ein Weg.

Ein Werkzeug.

Ich liebe die Musik.

Ich liebe die Stimme.

Und gleichzeitig ist es dieser tiefere Prozess – dieses Sich-Entwickeln, dieses Sich-selbst-Begegnen – der mich wirklich trägt.

Es gab viele Momente, in denen ich gezweifelt habe, ob ich diesen Weg weitergehen möchte.

Und doch bin ich immer wieder an denselben Punkt zurückgekehrt: dass es genau dieser innere Kontakt ist, der mich erfüllt und weiterführt.

Das Singen ist für mich nicht das Ziel an sich. Es ist ein Werkzeug. Ein Zugang.

- Deborah Betschart


Mein beruflicher Weg

Ich habe Gesang studiert und mein Konzertdiplom in Luzern abgeschlossen.

Zusätzlich habe ich in Deutschland eine pädagogische Ausbildung gemacht.

In den letzten über 20 Jahren durfte ich vielfältige Erfahrungen sammeln – im Einzelunterricht, in Gruppen, an Schulen und in musikalischen Projekten.

Eine Zeit lang war ich als Stimmbildnerin in der Mädchenkantorei Basel tätig, bevor ich mich 2017 mit meiner eigenen Schule Freiklang selbstständig gemacht habe.

Diese Selbstständigkeit ist zu meinem Herzstück geworden.

Ein Raum, in dem ich das leben darf, was ich schon als Jugendliche in mir gespürt habe.

Meine Arbeit heute

Heute verbinde ich in meiner Arbeit meine musikalische Ausbildung mit einem immer tiefer werdenden Zugang zur Prozessbegleitung von Menschen.

Es erfüllt mich mit grosser Freude, Menschen auf diesem Weg zu begleiten – und dabei wie eine Geburtshelferin für das zu sein, was in ihnen angelegt ist.

Es ist mir ein echtes Herzensanliegen, gemeinsam mit den Menschen, die zu mir kommen, ihr inneres Potenzial freizulegen.

Denn genau darum geht es:

in Kontakt zu kommen mit dem, was in uns lebendig ist – und daraus in eine tiefere Freude und Wahrhaftigkeit zu finden.


Stimme und Musik

Gleichzeitig ist die Freude am Singen selbst weiterhin lebendig – besonders in der Arbeit mit Jugendlichen oder in der Vorbereitung auf Prüfungen.

Die Musik bleibt dabei eine tragende Kraft.

Denn wenn wir uns von ihr wirklich berühren lassen, kann sie etwas in uns bewegen, das sich kaum in Worte fassen lässt.

Und genau in diesem Spannungsfeld bewege ich mich – zwischen Stimme, Musik und innerem Weg.

Ich freue mich, dich kennen zu lernen.